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2. Sommertour ins Tannheimer Tal 2022

Nach der 1. Tour 2019 konnte Corona-bedingt die 2. Tour erst in diesem Jahr stattfinden.

Das Team vom Hotel Schwarzer Adler in Tannheim empfing uns am Samstag nach individueller Anreise zum ersten gemütlichen Abend.

Für den Sonntag stand „Porsche fahren mal anders“ auf dem Terminkalender. Zuerst fuhren wir wie gewohnt los und waren natürlich verwundert, was jetzt daran anders sein sollte?? Nach ca. 30 Minuten erreichten wir ein kleines Werkgelände mit Halle, vor der eingeparkt wurde.
Jetzt schon Pause? Zögerlich wurde ausgestiegen und nach einem Handzeichen unseres Fahrtleiters folgten wir ihm auf die andere Seite der Halle. Jetzt bekam das Motto „Porsche fahren mal anders“ einen Sinn!
Hier standen 10 rote Porsche Trecker, mit denen wir unsere Tagestour fortsetzen sollten. Der ersten Verwunderung wich Bewunderung für diese Maschinen. Schnell wurden 10 Fahrer gefunden und nach einer fachkundigen Einweisung setze sich der imposante Tross mit seinen jeweils 2 Beifahrern in Bewegung.
Der Mix aus schönem Wetter, herrlicher Landschaft und entschleunigter Fortbewegung per Trecker hatte seinen ganz besonderen Reiz, denn bei diesem rustikalen Vergnügen sind es die ungefilterten Vibrationen und das lautstarke Kesseln des Diesels, die das Herz auf Touren bringen. Vorsicht! Suchtgefahr!
Am Abend war die einstimmige Meinung, das machen wir wieder!

Aber nicht an den nächsten 2 Tagen! Hier war Pässe fahren mit deutlich mehr PS angesagt! Ein Hochgenuss für Bergfreunde! Hier sind kurvenreiche Passstraßen gepaart mit grandioser Aussicht.

Auf dem Weg lag der Hochtannbergpass. Der Anstieg beginnt im Örtchen Au im Bregenzerwald, wo es als Erstes fangfrische Forellen aus dem Fischteich gab. So gestärkt folgten wir der L200 bis nach Schröcken, ab dort steigt die Straße allmählich bergan. Die Passhöhe liegt bei 1679 Meter inmitten einer Hochalm. Nach Osten geht es dann wieder bergab. Der Pass verbindet das Lechtal bei Warth mit dem Tal der Bregenzer Ach bei Schoppenau.

Aber es ging noch höher. Das Hahntennjoch, ist ein 1894 Meter hoher Gebirgspass in Österreich, der das obere Inntal mit dem Tiroler Lechtal verbindet. Die von Imst (B189) nach Elmen (B198) führende Straße ist 29 km lang und schlängelt sich durch eine spektakuläre Landschaft.

Am kommenden Tag nahmen wir dann nach einem Besuch in Ettal noch den Oberjochpass, Riedbergpass und Fernpass unter die Räder.

Um auf den Oberjochpass zu kommen, muss man gefühlt 100 Kurven bewältigen und kommt von Bad Hindelang auf eine Höhe von 1.178 Metern an seinen höchsten Punkt. Die Passstraße verbindet das deutsche Allgäu mit dem Tannheimer Tal in Österreich.

Der Riedbergpass ist mit 1407 Meter der höchste befahrbare Gebirgspass in Deutschland. Er liegt nahe dem namensgebenden Riedberger Horn (1787 m) in den Allgäuer Alpen an der Kreisstraße OA 9 zwischen Obermaiselstein und Balderschwang im bayerischen Landkreis Oberallgäu.

Von Fischen fuhren wir Richtung Balderschwang und bogen von der B19 ab auf die Straße hinauf zum Pass. Entlang der Schönberger Ache führt die Strecke durch Obermaiselstein bergan. Die einzige Kehre des Passes befindet sich am Scheitelpunkt nahe der Grasgehren-Hütte. Kurz hinter Schlipfhalden überqueren wir wieder die Grenze nach Österreich. Dort wurden die etwas günstigeren Preise zum Volltanken genutzt.

Jeden Abend verwöhnte uns das Hotel mit einem fulminanten 5-Gänge-Menü.
Am Donnerstag trennten sich die Wege der glücklichen Teilnehmer. Einige fuhren individuell nach Hause, andere verlängerten am Ort und andere fuhren sogar noch etwas weiter in den Süden. So ging eine wunderbare und eindrucks- volle Sommertour zu Ende

Wir freuen uns auf ein nächstes Mal und Danken der Organisation für die Planung und Ausführung der Fahrt!
Ebenfalls Danke an Marie-Luis, Anke, Frederik und Heinrich für das zur Verfügung stellen ihrer Fotos und Filme!

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